Nutri-Score erklärt: Orientierungshilfe für eine zahnfreundliche Ernährung

Darstellung einer Nutri-Score-Skala auf einem Teller

Ein gesundes Lächeln beginnt nicht erst beim Zähneputzen, sondern schon auf dem Teller. Doch welche Lebensmittel sind wirklich zahnfreundlich – und welche schaden unseren Zähnen? Der Nutri-Score, das farbige Nährwertkennzeichnungssystem auf vielen Verpackungen, kann dabei eine wertvolle Orientierungshilfe sein.

Wir erklären, was der Nutri-Score bedeutet, wie er funktioniert und worauf Sie aus zahnmedizinischer Sicht achten sollten.

Was ist der Nutri-Score?

Der Nutri-Score ist ein freiwilliges Kennzeichnungssystem, das Lebensmittel anhand ihrer Nährwertzusammensetzung bewertet. Auf einer Skala von A (dunkelgrün) bis E (rot) zeigt er auf einen Blick, wie ausgewogen ein Produkt ist.
Die Berechnung berücksichtigt:

  • den Gehalt an Zucker, gesättigten Fettsäuren, Salz und Kalorien (negative Punkte)

  • sowie den Anteil an Ballaststoffen, Proteinen, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten (positive Punkte).

So hilft der Nutri-Score, Produkte innerhalb einer Kategorie – etwa Frühstücksflocken oder Joghurts – besser miteinander zu vergleichen.

Was bedeutet der Nutri-Score für Ihre Zahngesundheit?

Für gesunde Zähne ist vor allem eines entscheidend: möglichst wenig Zucker. Zucker ist die Hauptnahrungsquelle für Bakterien im Mund, die Säuren bilden und so den Zahnschmelz angreifen.
Ein Produkt mit einem grünen Nutri-Score (A oder B) enthält meist weniger Zucker und Fett und ist damit auch zahnfreundlicher als eines mit rotem Score (D oder E).

Beispiele:

  • Grüner Score (A–B): Naturjoghurt, Vollkornbrot, ungesüßte Müslis, frisches Obst und Gemüse.

  • Roter Score (D–E): Softdrinks, gezuckerte Cerealien, Schokoriegel oder süße Backwaren.

Tipp: Auch Produkte mit einem guten Nutri-Score können natürliche Zucker enthalten (z. B. Fruchtsäfte) – hier hilft es, auf die Zuckermenge in Gramm pro 100 ml zu achten.

Grenzen des Nutri-Scores

So hilfreich der Nutri-Score ist – er bewertet nicht alles, was für die Zahngesundheit wichtig ist.
Zum Beispiel berücksichtigt er keine Säurewerte (pH-Wert). Getränke wie Fruchtsäfte oder Softdrinks können trotz akzeptablem Nutri-Score säurehaltig sein und den Zahnschmelz angreifen.
Auch Zuckeralkohole (z. B. Xylit) oder Fluoridgehalte werden nicht einbezogen.

Deshalb gilt: Der Nutri-Score ist ein guter erster Anhaltspunkt, ersetzt aber nicht den zahnärztlichen Rat oder den Blick auf die Zutatenliste.

Fazit: Clever essen – für starke Zähne und ein gesundes Lächeln

Der Nutri-Score bietet eine einfache Möglichkeit, gesündere und zahnfreundlichere Lebensmittel auszuwählen. Wer häufiger zu Produkten mit A oder B greift, reduziert automatisch Zucker und Fett – und unterstützt damit nicht nur die allgemeine Gesundheit, sondern auch seine Zähne.
Kombiniert mit einer guten Mundhygiene, regelmäßiger Zahnreinigung und zahnärztlichen Kontrollen trägt eine bewusste Ernährung entscheidend zur langfristigen Zahngesundheit bei.

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